Aktuelles

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31. Mai 2019

Blickpunkt Ziergeflügel 1/2019

Die neuste Ausgabe unserer Vereins-Info „Blickpunkt Ziergeflügel“ befindet sich nun auf dem Weg zu allen Mitgliedern.

In dieser Ausgabe finden sich Beiträge zu den Vorbereitungen der 35. Bundesziergeflügelschau in Bakum, ein Tagungsbericht zum Norddeutschen Tag des Ziergeflügels, das Protokoll der Jahreshauptversammlung, ein Bericht zur VZI-Tagung sowie die verschriftlichten Vorträge „Ziergeflügelhaltung der Gegenwart: Konzepte und Ideen“ von Marc Ovelgönne und „Arterhalt in Volieren: Haselhuhn und Edwardsfasan“ von Heiner Jacken.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

05. Mai 2019

Konzept der 35. Bundesziergeflügelschau 2020 in Bakum

Die 35. Bundesziergeflügelschau wird am 04. und 05. Januar 2020 in Bakum stattfinden. Ausrichter dieser Schau sind der Norddeutsche Verein für Ziergeflügel e. V. und der Verein für Ziergeflügel Vest Recklinghausen e. V. Der Bundesziergeflügelschau angegliedert findet die Lokalschau des RGZV Bakum statt.

Konzeptionell soll die Bundesziergeflügelschau die allgemeine Abteilung sowie eine Jugendabteilung umfassen. Ferner soll eine Sonderpräsentation „Bedrohte Arten“ geboten werden. In dieser Abteilung werden Sonderpreise des VZI vergeben. Über die dieser Präsentation zugehörigen Arten wird zeitnah informiert. Die Veranstalter planen für die Bundesziergeflügelschau mit 500 Nummern.

Marc Ovelgönne
1. Vorsitzender

11. April 2019

Rückblick auf den Norddeutschen Tag des Ziergeflügels

Am 30.03.2019 fand im Artlandkotten in Quakenbrück der Norddeutsche Tag des Ziergeflügels statt. Der Norddeutsche Verein für Ziergeflügel e. V. hatte Ziergeflügelfreunde aus der Region und darüber hinaus zur erstmals stattfindenden Fachtagung eingeladen. Vierzig Ziergeflügelfreunde folgten der Einladung.

Als Ehrengäste konnte der 1. Vorsitzende Marc Ovelgönne den 1. Vorsitzenden des Landesverbandes der Rassegeflügelzüchter Weser-Ems e. V., Herrn Lars Steenken, und die Vorstände der World Pheasant Association Sektion Deutschland e. V., Herrn Hubert Jütten und Herrn Heiner Jacken begrüßen. Besonders begrüßte er die Vertriebsleitung von Garvo, Frau Nadine Zeitler, die mit einem kleinen Stand vertrete war. Garvo ist offizieller Sponsor des Norddeutschen Vereins für Ziergeflügel e. V.

Zu Beginn der Veranstaltung richtete Lars Steenken ein Grußwort an die Anwesenden. Er begrüßte den Verein als neues Mitglied im Landesverband und zeigte sich überaus erfreut über die Initiative des Vereins, eine eigene Fachtagung auszurichten. Das vermitteln von Wissen sei essentiell, wenn der Arterhalt sichergestellt werden soll. Er überreichte Marc Ovelgönne zudem ein kleines Präsent.

Es folgte der erste Vortrag. Marc Ovelgönne referierte unter dem Titel: Ziergeflügelhaltung der Gegenwart: Konzepte und Ideen. Hier gab er einen Überblick über die Vielfalt des Ziergeflügels, gerade unter den Gesichtspunkten Arten und Unterarten. Weiter wurde das Konzept der Arterhaltung vorgestellt und anhand einer Vielzahl bedrohter Arten, die sich jedoch in menschlicher Obhut befinden, die Bedeutung des Arterhaltes verdeutlicht. Abschließend wurden Ideen zur Schaugestaltung vor dem Hintergrund des Arterhaltes vorgestellt.

Es folgte ein Vortrag von Heiner Jacken zum Thema „Arterhalt in Volieren: Haselhuhn und Edwardsfasan“. Dieser folgte in Teilen dem Vortrag des Vorredners und richtete den Fokus auf das Westliche (Rheinische) Haselhuhn (Tetrastes bonasia rhenana) und den Edwardsfasan (Lophura edwardsi). Während die Volierenbestände des als ausgestorben in freier Natur geltenden Edwardsfasan stabil sind und eine Wiederansiedlung potentiell möglich ist, existieren von dem Westlichen Haselhuhn nur noch drei wildlebende Paare. Volierenbestände sind nicht vorhanden. Die Dramatik des Schutzvorhabens für das Westliche Haselhuhn wurde allen Anwesenden deutlich. Abschließend ging Heiner Jacken auf das Thema Naturbrut ein und vermittelte den Anwesenden Tipps und Tricks für die erfolgreiche Umsetzung.

Mit dem Vortrag „Mein lieber Schwan – das kleine Schwanensymposium“ schloss Alfred Dodot die Vortragsreihe. Er stellte alle Schwanenarten anhand von Beschreibungen und Bildern vor und machte die Unterschiede der teils ähnlich erscheinenden Arten deutlich. Ebenfalls ging er auf die Haltungsvoraussetzungen für die einzelnen Arten ein.

Nach der Mittagspause folgte im Anschluss an die Fachtagung die Jahreshauptversammlung. Die harmonische Versammlung wählte Teile des Vorstandes und stimmte einige organisatorische Fragen ab. Alle bisherigen Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt. Als neuer stellvertretender Kassierer ist Thomas Buschenhenke gewählt worden.

Alles in allem war der Norddeutsche Tag des Ziergeflügels eine gelungene Veranstaltung, die eindrucksvoll Wissen vermitteln konnte und Raum für den züchterischen Austausch bot.

Ausführlichere Zusammenfassungen der Vorträge werden auf Wunsch der Teilnehmer in Ausgabe 1/2019 der Vereins-Info „Blickpunkt Ziergeflügel“ abgedruckt werden.

Aufgrund der positiven Erfahrung soll auch im kommenden Jahr zur selben Zeit der Norddeutsche Tag des Ziergeflügels wiederholt werden.

Noch kein Mitglied? Dann schnell unter http://nvfz.de/beitrittserklaerung/ die Beitrittserklärung herunterladen und ausfüllen. Profitieren auch Sie von dem großen Angebot des Norddeutschen Vereins für Ziergeflügel e. V.!

24. Februar 2019

Norddeutscher Verein für Ziergeflügel e. V. nun Mitgliedsverein im Kreisverband der Rasse- und Ziergeflügelzüchter Oldenburg-Süd

Am heutigen Tage wurde der Norddeutsche Verein für Ziergeflügel e. V. offizielles Mitglied im Kreisverband Oldenburg-Süd. Eine deutliche Mehrheit votierte für den Verein und seine Aufnahme.
Im Namen des gesamten Vereins danke ich für das entgegengebrachte Vertrauen der Mitglieder des Kreisverbandes. Wir freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit.

Marc Ovelgönne
1. Vorsitzender

18. Januar 2019

Norddeutscher Tag des Ziergeflügels – Fachtagung und Jahreshauptversammlung des NVFZ

Sehr geehrte Vereinmitglieder,
liebe Freunde des Ziergeflügels,

am 30. März 2019 wird der Norddeutsche Verein für Ziergeflügel e. V. eine Fachtagung mit interessanten Vorträgen zum Ziergeflügel unter dem Titel „Norddeutscher Tag des Ziergeflügels“ ausrichten. Zugleich findet im Anschluss die Jahreshauptversammlung statt. Zu dieser Veranstaltung laden wir auch alle Ziergeflügelfreunde und Interessierte herzlich ein.

Die Planung dieser Veranstaltung läuft aktuell. Wir werden in Kürze das Ablaufprogramm veröffentlichen. Wir bitten alle Interessierten sich diese Veranstaltung im Terminkalender vorzumerken.

Der Vorstand

20. November 2018

Art der Woche: Die Goldbrust-Erdtaube

Die Goldbrust-Erdtaube (Gallicolumba rufigula) ist eine zierliche Wildtaubenart von Neuguinea und umliegenden Inseln. Sie misst rund 22 cm Länge und ist in beiden Geschlechtern gleich gefärbt. Namensgebend ist die kräftig goldgelb gefärbt Brust- und Bauchpartie dieser Tiere. Neben der Nominatform G. r. rufigula, welche im Westen Neuguineas und auf der Insel Yapen vorkommt, werden zwei weitere Unterarten unterschieden. Im Süden Neuguineas kommt die Unterart G. r. alaris vor. Die Aru-Goldbrust-Erdtaube (G. r. helviventris) ist auf die Aru-Inseln beschränkt. Morphologisch bestehen zwischen allen drei Arten Unterschiede in Größe, Farbintensität und Anzahl der Binden auf den Flügeln. Auch im Ruf lassen sich die Täuber der einzelnen Unterarten unterscheiden.

In Europa zählt diese besondere Erdtaube zu den sehr gesuchten Arten und wird nicht selten als „Juwel unter den Wildtauben“ bezeichnet. Erstmals gelangte diese Art 1915 in den Zoo von London. Die Erstzucht gelang dem Vogelpark Walsrode, der diese Tauben seit 1977 hält. In der Haltung erweisen sich Goldbrust-Erdtauben als sehr friedfertig und ruhige Pfleglinge. Für die Haltung sind Volieren mit angeschlossenem temperierten Innenstall notwendig. Auch eine höhere Luftfeuchtigkeit kommt diesen Regenwaldbewohnern zugute. Bei guter Pflege können Goldbrust-Erdtauben über 25 Jahre alt werden.

MO

13. November 2018

Ziergeflügelart der Woche: Das Sonnerathuhn 

Das Sonnerathuhn (Gallus sonneratii), auch als Graues Kammhuhn bekannt., ist eine Wildhuhnart aus dem südwestlichen Indien. Der Artnahme ehrt den französischen Naturforscher Pierre Sonnerat. Das Sonnerathuhn charakterisiert bei den Hahnen eine insgesamt eher graue Färbung mit prächtigem, geperlt erscheinenden Halsbehang und ein kronenförmiger, nur sehr gering gezackter Kamm. Die Hennen zeigen auffällige silberne Federn mit schwarzem Außensaum, erscheinen im Gefieder ansonsten eher schlicht braun. Ebenso wie das Bankivahuhuhn, erscheinen die Hähne nur zur Balz im prächtigen Federkleid. Außerhalb der Brutzeit verlieren die Hähne den Halsbehang und der Kamm erscheint kleiner. Das Krähen des Hahnes erscheint schrill und recht lauf. Wiederholungen bis zu fünfmal in der Minute sind häufig.

Sonnerathühner werden in Deutschland häufiger gehalten und regelmäßig gezüchtet. Ihre Haltung erscheint nicht besonders aufwendig. Jedoch sollte den Hühnern in den Wintermonaten ein frostfreier Stall geboten werden, um sie vor winterlichem Frost zu schützen.

MO

30. Oktober 2018

Ziergeflügelart der Woche: Die Nacktaugentaube

Die Nacktaugentaube (Patagioenas corensis), auch als Ala-Blanca-Taube bekannt, ist eine kurios anmutende Wildtaube aus Südamerika. Sie erreicht gut 30 cm Länge und ist somit Stadttauben-groß. Ihr Gefieder erscheint in Grau- und Brauntönen, den Hals ziert eine dezente bläulich schimmernde Schuppenzeichnung. Charakteristisch für diese Art ist die aus kleinen Federn gebildete Augenumrandung. Nacktaugentauben besiedeln offene Küstengebiete wie auch Dorngestrüpp und Kakteenformationen in Wüstengebieten. Bevorzugt brütet diese Art in Mangrovengebieten.

In Deutschland werden Nacktaugentauben oft gehalten. Mit ihrem ruhigen Wesen und leiser Stimme, verbunden mit ihrer eigenartigen Erscheinung, stellen sie ideale Pfleglinge dar.

MO

23. Oktober 2018

Ziergeflügelart der Woche: Der Wallichfasan

Wallichfasanen (Catreus wallichii) stammen ursprünglich aus dem Himalaya, wo sie sie in zerstreuten Populationen vorkommen. Die eher schlicht wirkenden Fasanen bewohnen karge, mit Gras- und Gestrüppvegetation bestandene Berghänge in mittleren Lagen. Der Artnahme ehrt den dänischen Naturforscher Nathaniel Wallich, welcher ab 1814 Kurator im indischen Museum von Kalkutta war. Leider wird der Bestand dieser Art auf nur noch weniger als 6.000 Individuen geschätzt, weshalb diese Art von der IUCN als „gefährdet“ eingestuft wurde.

Während diese Fasanen zu früheren Zeiten recht häufig gehalten wurden, sind sie mittlerweile sehr selten in deutschen Volieren anzutreffen. Dies hängt wohl mit dem lauten Ruf der Hähne sowie mit der eher schlichten Erscheinung dieser Fasanen zusammen. Angesichts der Populationssituation in ihrer Heimat ist ein stabiler Volierenbestand anzustreben, um den Erhalt dieser Art sicherzustellen.

MO

 

16. Oktober 2018

Ziergeflügelart der Woche: Die Rotschnabelente

Rotschnabelenten (Anas erythrorhyncha) stammen ursprünglich aus Afrika und stellen die dort wohl häufigste Entenart dar. Sie sind mittelgroße Enten und zeigen einen markanten roten Schnabel, der ihnen zu ihrem deutschen Artnamen verhalf. Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt. Ihr Lebensraum sind flache Seen und Feuchtgebiete und auch in menschlicher Nähe sind sie häufig anzutreffen. Ihre Nahrung wird zumeist im Wasser gründelnd aufgenommen.

Die Rotschnabelente gelangte 1850 über den Londoner Zoo nach Europa. In Deutschland wurden sie erstmals 1882 im Berliner Zoo gehalten. Gegenwärtig wird diese schöne Entenart leider nur sehr selten gehalten. Wahrscheinlich liegt es an ihrer Ähnlichkeit zur Bahamaente, welche ihr sehr ähnlich, aber dennoch kontrastreicher erscheint.

MO

15. Oktober 2018

Frisch aus dem Druck eingetroffen: Die Vereins-Info des Norddeutschen Vereins für Ziergeflügel e. V.

6. Oktober 2018

Die Balz beginnt!

Der Jahr neigt sich mit einigen sonnigen Tagen dem Ende entgegen. Nach der Mauser der vergangenen Wochen zeigen nun die männlichen Schellenten (Bucephala clangula) erneut ihren eindrucksvollen Wassertanz.

4. September 2018

Der Norddeutsche Verein für Ziergeflügel gratuliert der WPA-Deutschland zum 40-jährigen Bestehen

Am vergangenen Wochenende fand die Jubiläums-Tagung unserer Freunde der World Pheasant Association (WPA) Sektion Deutschland zum 40-jährigen Bestehen in Walsrode statt. Am Samstag stand ein Besuch des renommierten Weltvogelparks Walsrode auf den Programm. Fachkundig führten Tierpfleger und wissenschaftliche Mitarbeiter gleich mehrere Gruppen der Tagungsteilnehmer hinter die Kulissen, wo sich einige nicht alltägliche Einblicke boten.

Zur Jahreshauptversammlung konnte der Vorsitzende Jens Bruslund weit über 100 Hühnervogelhalter und – freunde begrüßen. Sogar aus Polen, Tschechien, Ungarn und den Benelux-Staaten waren Gäste angereist. Den festlichen Teil leiteten eine Reihe von Ehrengäste ein, die in ihren Grußworten die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Hühnervogelhaltung und den Erhalt dieser Vögel in den Blick nahmen. Im Anschluss folgten einige eindrucksvolle Fachvorträge.

Hintergrund:
Die WPA (World Pheasant Association) wurde 1975 in England von einigen engagierten Fasanenzüchtern gegründet. Sie ist heute ein internationaler und politisch unabhängiger Naturschutzverband, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Schutz und die Haltung von Hühnervögeln weltweit zu fördern und zu koordinieren. Die WPA hat heute etwa 2000 Mitglieder in über 50 Ländern und eigenständige Sektionen in Benelux, China, Deutschland, England, Frankreich, Indien, Österreich, Pakistan, Polen, und Tschechien/Slowakei. Die deutsche Sektion wurde 1978 gegründet und hat über 300 Mitglieder.
Mehr dazu unter: http://wpa-deutschland.de/

12. August 2018

Sommerfest des Norddeutschen Vereins für Ziergeflügel

Der heutige Tag wird sicherlich vielen in Erinnerung bleiben. 30 Ziergeflügel-Freunde versammelten sich heute in der Anlage des 1. Vorsitzenden Marc Ovelgönne, um das erste Sommerfest mit angeschlossener Außerordentlichen Mitgliederversammlung abzuhalten. Sogar aus Mecklenburg-Vorpommern reisten Ziergeflügel-Freunde an. Im Rahmen der Versammlung konnten viele weitere Mitglieder aufgenommen werden. Das große Interesse an dem Norddeutschen Verein für Ziergeflügel bestätigt unsere Zielsetzung, welche zur Neugründung festgeschrieben wurde.

Das Sommerfest bot viele interessante Gespräche und einen regen Erfahrungaustausch. Der Gastgeber führte ferner durch seine Anlage, welche eine vielfältige Artensammlung beherbergt. Bei vielen Neumitgliedern weckte diese eine wahre Begeisterung für das Ziergeflügel.

Der Vorstand bedankt sich für die rege Beteiligung und freut sich auf die nächste Zusammenkunft in dieser tollen Runde!